Netto-Null-Emissionsziel bis 2050

Netto-Null-Emissionsziel bis 2050

Der Kibar Unternehmensgemeinschaft setzt ihre Bemühungen fort, ihr Ziel der Klimaneutralität „Netto-Null-Emissionen bis 2050“ zu erreichen. Dazu minimiert sie die negativen Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten, steigert die Energieeffizienz, senkt die Energieintensität, erzeugt Strom aus erneuerbaren Energien, bewirtschaftet natürliche Ressourcen nachhaltig und setzt Projekte zum Schutz der Biodiversität um. Durch ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wandelt sie potenzielle Bedrohungen durch Umweltprobleme in Chancen um, indem sie umweltfreundliche Technologien und Produkte entwickelt.

Messung, Überwachung und Verifizierung von Treibhausgasemissionen

Für die im Berichtsumfang enthaltenen Unternehmen werden die Emissionen der Bereiche 1 und 2 berechnet und ab 2020 gemäß den „Prüfungsaufträge zu Treibhausgasbilanzen (ISAE 3410)“ verifiziert. Es wurden Maßnahmen geplant, um die systematische Berechnung, Verifizierung und Zertifizierung der Emissionen der Bereiche 1, 2 und 3 (Upstream-/Downstream-Aktivitäten) für alle Unternehmen der Kibar-Unternehmensgemeinschaft sicherzustellen.

Hinsichtlich der Reduzierung der Treibhausgasemissionen;

  • Verbesserung der installierten Stromerzeugungskapazität auf Basis bestehender erneuerbarer Energiequellen,
  • Maximierung der Energieeffizienz,
  • Modernisierung/Transformation von Produktionsprozessen, vor allem energieintensiver Prozesse, zur Steigerung ihrer betrieblichen Effizienz,
  • Entwicklung neuer Produkte, die kohlenstoffarm, nachhaltig und auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind,
  • Die Studien und Planungen zur Umsetzung von Elektrifizierungsprojekten für Prozesse und Fahrzeuge, die fossile Brennstoffe nutzen, laufen bereits.

Steigerung der Nachhaltigkeit des Produktlebenszyklus

Ziel ist es, zur Etablierung eines Systems beizutragen, das die Kreislaufwirtschaft aller im Prozess verwendeten Ressourcen – von der Designphase über die Produktion bis hin zum Konsum – umfasst. Lebenszyklusanalysen werden produktbezogen durchgeführt. Es werden Anstrengungen unternommen, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern, natürliche Ressourcen effizient zu nutzen, Abfall zu minimieren und Recycling und Wiederverwendung zu fördern.

Digitalisierung

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen schreitet voran. Es werden Datenanalyseplattformen entwickelt und systematische Überwachungs- und Berichtssysteme eingerichtet, um eine kontinuierliche Prozessverbesserung zu gewährleisten.

Aufbau eines nachhaltigen Lieferantenportfolios

Das eingeführte K-Star Nachhaltigkeitsprogramm für Lieferanten hat zum Ziel, ein nachhaltiges Lieferantenportfolio zu schaffen und die Lieferanten zu ermutigen, sich an die grüne Transformation anzupassen.

Effektive Nutzung nachhaltiger Finanzierungsmöglichkeiten

Bei Investitionsentscheidungen werden Umwelt-, Sozial- und Verwaltung-Aspekte berücksichtigt; die mit diesen Aspekten verbundenen Risiken werden identifiziert und die notwendigen Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken geplant. Um sicherzustellen, dass Projekte zur Erreichung des Netto-Null-Emissionsziels mithilfe nachhaltiger Finanzierungsinstrumente realisiert werden können, werden Anstrengungen unternommen, die Einhaltung der Taxonomie und der einschlägigen internationalen Gesetzgebung zu gewährleisten und die institutionellen Kapazitäten zu stärken.

Die Arbeitskräfte auf den grünen Wandel vorbereiten

Wir handeln in dem Bewusstsein, dass ein nachhaltiges Personalmanagement eine entscheidende Rolle für das erfolgreiche Erreichen des Netto-Null-Emissionsziels spielt. Nachhaltigkeitswerte sind in die Unternehmenskultur integriert, es werden Schulungsmaßnahmen organisiert, um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Normen zu erleichtern, und es werden Talententwicklungsprogramme für neue Fähigkeiten geschaffen.